BEMER Therapie

Aufgrund meiner guten Erfahrung im Rahmen meiner eigenen Genesung biete ich die physikalische Gefäßtherapie BEMER an.

Laut dem Clinical Evaluation Report der Medical Device GmbH (MDC Stuttgart)
ist „Die BEMER Therapie angezeigt zur Prävention und ergänzenden Therapie von Krankheiten und Beschwerden, die durch eine gestörte Mikrozirkulation infolge einer schwachen Vasomotorik hervorgerufen wurden, gleichzeitig damit auftreten oder Komplikationen verursachen.“

Beispiele für solche Krankheiten und Beschwerden sind:

  • Akute und chronische Schmerzen
  • Chronische degenerative Erkrankungen des Muskel-Skelettapparats
  • Chronische Müdigkeit (z.B. Patienten mit chronischer Belastung oder Multipler Sklerose)
  • Chronische Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes Mellitus, Fettstoffwechselstörungen)
  • Chronische Wundheilungsstörungen
  • Leiden mit eingeschränkter Lebensqualität
  • Organinsuffizienz (z.B. Leberfunktionsstörung, multiple Organdysfunktion)
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheiten
  • Polyneuropathie infolge von Diabetes Mellitus oder nach Krebsbehandlung

Clinical Evaluation Report, 5.2.2 Indikationen, Inhalt users manual

Diese Indikationsfelder decken ca. 80 % der Patienten in der allgemein ärztlichen Versorgung ab, bei denen aufgrund einer gestörten Mikrozirkulation eine gesundheitliche Störung entsteht. Überall dort stellt die BEMER Therapie eine sinnvolle komplementäre Therapieoption dar.

Die wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung der BEMER-Therapie beruht auf einer Steigerung der sogenannten Mikrozirkulation um mindestens 30 Prozent, indem ein speziell pulsierendes elektromagnetisches Signal mit einer Impulsstärke zwischen 3,5 und 35 µTesla auf die kleinsten Blutgefäße (Arteriolen und Kapillaren) über Stickstoff vermittelte Vasomotion einwirkt. Die Vasomotion ist die spontane Bewegung dieser kleinsten Gefäße. Dadurch kommt es zu einem deutlich verbesserten Blutfluss mit Verbesserung der arteriell-venösen Sauerstoffausschöpfung um mindestens 20 %, verbessertem venösem Abtransport sowie verbessertem Lymphfluss um ca. 30%. All diese Wirkungen konnten wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Wie beeindruckend diese Wirkung auf die Mikrozirkulation ist, können sie unter BEMER-Group / Neueste Demonstration in 2 Minuten nachvollziehen. Es handelt sich um eine elektronenmikroskopische Filmaufnahme, die im Institut für physikalische Gefäßtherapie unter Univ.- Doz. Dr. med. Rainer Klopp an der Charité Berlin in vivo an der Darmschleimhaut von Probanden vor, während und nach Behandlung mit BEMER Therapie erstellt wurde. Diese Wirkung – eine Steigerung der Durchblutung um 20-30% – war bei den Probanden bis zu 18 Stunden lang nach der Behandlung noch nachweisbar.

Durch die Verbesserung der Mikrozirkulation kann die Behandlung vieler Krankheitsbilder sinnvoll unterstützt werden. Denn die Mikrozirkulation macht 74% unseres Gefäßnetzes im Körper aus und betrifft sämtliche Organe einschließlich der großen Gefäße selbst, die ebenfalls über kleinste Gefäße, die sogenannten Vasa Vasorum versorgt werden. Das heißt, dass durch eine Verbesserung der Mikrozirkulation sämtliche Organsysteme positiv beeinflusst werden können. Es überrascht deshalb nicht, dass in den seither durchgeführten klinischen Studien eine positive Wirkung auf verschiedenste Organsysteme und Krankheitsbilder bewiesen werden konnte. So konnte nachgewiesen werden, dass sich die Filtrationsleistung der Niere durch BEMER-Behandlung signifikant verbessern lässt. Eine Studie zu Polyneuropathie und Wundheilungsstörungen bei Diabetes mellitus konnte eine signifikante Verbesserung der Symptomatik und Wundheilung unter BEMER-Therapie nachweisen und in einer anderen Studie bei Patienten mit Multipler Sklerose zeigte sich ein signifikanter Rückgang der Fatigue Symptomatik. Auch Lumbago Patienten profitierten in drei durchgeführten Studien (2003, 2007, 2011) von der BEMER-Therapie. Dass sich sowohl das Allgemeinbefinden, als auch Schmerzen und Schlafstörungen durch die regelmäßige Anwendung von BEMER-Therapie verbessern lassen wurde in einer großangelegten, Fragebogen basierten Studie mit insgesamt über 600 Patienten, die die BEMER-Therapie über einen Zeitraum von 6 Wochen 2x täglich anwendeten, nachgewiesen. Nachzulesen sind die Ergebnisse dieser Studien im „Journal of complementary and integrative medicine“, 2013, Bd.10, Heft S1, das Sie bei uns gerne einsehen und auch über www.degruyter.com bestellen können.

Auf dem ZAEN Kongress Baden-Baden 2014 wurden weitere Studien zur BEMER-Therapie vorgestellt. Seit 2013 setzt etwa die Universitätsklinik Halle die BEMER-Therapie auf der Intensivstation bei Patienten mit Multiorganversagen verschiedenster Genese ein – die Veröffentlichung hierzu wird für Ende 2015/Anfang 2016 erwartet. Beeindruckend ist auch die Studie vom Radiologen Dr. Dr. Richard Westhaus aus München, der die gute Wirksamkeit der physikalischen Gefäßtherapie in CT Aufnahmen vor und nach der 6-8- wöchigen BEMER-Behandlung bei Patienten mit Knochenmarksödemen nachweisen konnte.

Mir selbst wurde die BEMER-Therapie als Patient vom Team der Unfallchirurgie Murnau als unterstützende Behandlungsmethode angeboten, während ich dort mehrere Monate nach komplizierten Trümmerfrakturen und Infektion mit hochresistenten Keimen behandelt wurde. Die schnell eintretende spürbare Besserung überzeugte mich von der Wirksamkeit dieser Therapie, die regelmäßig in der Unfallklinik Murnau angewendet wird.

Auch in der Sportmedizin wird die Gefäßtherapie zur schnelleren Regeneration und zur unterstützenden Behandlung von Verletzungen erfolgreich eingesetzt. Prominente Anwender, die öffentlich von ihren positiven Erfahrungen mit der Gefäßtherapie BEMER berichten, sind Marc Giradelli, Tina Weiruther, der FC Basel, Boris Becker und seit 2015 auch die Mannschaft des FC Köln.

Im Rahmen der TCM überzeugt aber allein schon die wissenschaftlich nachgewiesene Wirkung der CE zertifizierten BEMER-Gefäßtherapie: die deutliche Verbesserung der Mikrozirkulation. Nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin beruhen viele Krankheitsbilder auf einem verminderten Blut- und Qi-Fluss. Qi kann man verstehen als Überbegriff für verschiedene Körperfunktionen wie Informationsvermittlung über Nerven und Hormone, Sauerstofftransport, Abtransport der Lymphe und vieles andere. Die Auswirkung jeder Erkrankung oder auch Verletzung bewirkt letztendlich immer einen verminderten Blut- und Qi-Fluss. Mit Akupunktur und chinesischer Phytotherapie wird der Blut- und Qi-Fluss reguliert und die Gesundheit wieder hergestellt. Genau dort setzt unterstützend die physikalische Gefäßtherapie BEMER durch die Verbesserung der Mikrozirkulation an.

Die BEMER-Therapie wird von uns daher häufig als sinnvolle Unterstützung der von uns durchgeführten TCM-Therapie eingesetzt. Denn durch die erhöhte Effektivität der Kombinationsbehandlung (TCM und BEMER) ist es uns möglich auch bei schwer kranken und chronischen Krankheitsbildern gute Erfolge zu erreichen und generell die Behandlungsdauer und –häufigkeit zu reduzieren.