Newsletter – Vitalpilze in Zeiten von Covid-19

Liebe Patient*innen, liebe Freund*innen unserer Praxis,

ich möchte Sie kurzfristig auf ein Webinar, das wir zusammen mit der Akademie für Naturheilkunde veranstalten, aufmerksam machen.

Gemeinsam mit der Humanbiologin, Dr. Ruth Teufel-Mayer, werde ich zu dem Thema Vitalpilze und Chinesische Medizin in Zeiten von COVID-19 referieren. Schwerpunkt des Seminars werden die Möglichkeiten sein, Ihr Immunsystem zu sanieren, so dass Sie eher vor viralen Infekten geschützt sind. Frau Dr. Teufel-Mayer wird Ihnen darlegen, wie zu diesem Zwecke medizinische Pilze, aber auch andere Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden können. Ich werde Ihnen aus Sicht der Chinesischen Medizin erklären, wie Sie die Rekonvaleszenz nach Covid-19 unterstützen und das Post-Covid-Syndrom behandeln können. Außerdem werde ich über meine Erfahrung mit den Impfungen gegen Covid-19 und deren Unterstützung durch Chinesische Medizin berichten. In einer anschließenden Diskussionsrunde werden Sie die Gelegenheit haben, Ihre Fragen zu stellen und mit uns zu diskutieren.

Ich freue mich sehr auf dieses spannende Webinar und dabei vielleicht auch Sie -wenigstens virtuell- zu treffen.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Ihr Thomas Neuerer mit Team

>> Hier gehts zur Anmeldung<<

Newsletter vom Oktober 2021

Liebe Patient*innen, liebe Freund*innen unserer Praxis,

haben Sie das kommende Wochenende schon etwas vor?
Falls nicht, würde ich Sie gerne auf eine sehr interessante Veranstaltung im Festspielhaus Bregenz am 9. Oktober aufmerksam machen. Zur Vorbereitung des diesjährigen 3-Länder-Marathons findet dort am Samstag eine Sport-Aktiv-Messe statt, welche durch ein Gesundheitssymposium mit vielen interessanten und spannenden Vorträgen rund um das Thema Laufsport ergänzt wird.
>>Programm Gesundheits-Symposium 2021<<
Als begeisterter Sportler mit Marathonerfahrung werde ich dort ebenfalls einen Vortrag zum Thema „Gesund und erfolgreich Sport treiben mit Chinesischer Medizin“ halten. In dem Vortrag werde ich mit Ihnen eine kleine Reise nach China und in die Chinesische Medizin unternehmen. Dabei werde ich Ihnen die vielen Möglichkeiten, wie Sie als Sportler von der Chinesischen Medizin profitieren und sich in so mancher Situationen selbst helfen können, aufzeigen und mit Fällen aus dem mittlerweile sehr reichen Erfahrungsschatz meiner Praxis die medizinischen Zusammenhänge näher erläutern. Im Anschluss lade ich die Interessierten herzlich dazu ein, mit mir das Auffinden therapeutisch wichtiger Akupunkturpunkte, durch welche Sie sich auch selbst helfen können, sowie die Anwendung geeigneter Therapieverfahren wie Akupressur, Moxibustion und Schröpfen zu üben. Natürlich wird auch die Anwendung und Wirksamkeit von Medizinalpilzen -eines meiner Spezialgebiete-besprochen werden.

Falls Sie über diesen sehr interessanten Bereich der Chinesischen Medizin noch mehr erfahren, vielleicht sogar eine kleine Ausbildung erhalten wollen, darf ich Sie auf das Wochenendseminar „Diplom zum mykomolekularen Fachberater“ vom 15.-17.10.2021 in Salzburg aufmerksam machen. Begleitet von sehr versierten Spezialisten aus der Pharmakologie und Biologie und meiner Wenigkeit werden Sie tief in die Welt der Medizinalpilze eintauchen und viel über deren heilende Wirkung und Einsatzbereiche lernen. Besonders stolz bin ich darauf, wie in diesem Lehrgang der medizinisch-wissenschaftliche und der naturheilkundliche Ansatz auf einzigartige Weise verbunden wird. Hervorzuheben ist dabei Frau Prof. em. Dr. Ulrike Lindequist, die sich seit den 1970er Jahren als Professorin der Uni Greifswald wissenschaftlich mit Medizinalpilzen auseinandersetzt und mittlerweile weltweit als die Grande Dame der Mykotherapie gilt.
>>Diplom zum Mykomolekularen Fachberater<<

Ich hoffe, ich habe jetzt die Planung Ihrer nächsten Wochenenden nicht allzu sehr durcheinander gebracht. 😉 Jedenfalls würde ich mich sehr freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt habe und Sie auf der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen dürfte.

Mit den besten Grüßen und Wünschen für Ihre Gesundheit

Ihr Thomas Neuerer

P.S. Genauere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie auf unserer Website unter >> Aktuelles<< oder Sie rufen uns einfach unter 08381-9488648 an.

Newsletter vom September 2020

Immunstärkung durch integrative Chinesische Medizin in Zeiten der Pandemie

Liebe Freunde und Patienten unserer Praxis,

endlich ist es wieder soweit!

Ich freue mich sehr darauf, Sie am 07.10.2020 um 19 Uhr auf dem Kulturboden in Lindenberg zu meinem Vortrag Immunstärkung durch integrative Chinesische Medizin in Zeiten der Pandemie einladen zu dürfen und Ihnen im Anschluss ein schönes Ergebnis meiner Dozententätigkeit vorzustellen:
das Buch, Wege der Heilung – Vitalpilze, an dem ich als Co-Autor gemeinsam mit Professoren der Uni Greifswald und Mitarbeitern der Akademie für Naturheilkunde mitgewirkt habe.

Weltweit stellt die aktuelle Pandemie die Gesundheitssysteme vor ungeahnte Herausforderungen. Unabhängig davon wie man zu dieser neuartigen Viruserkrankung steht, ist unbestritten, dass sie die Welt verändert hat. Man spricht sogar bereits von einer neuen Realität, die geprägt ist von der zunehmenden Bedeutung der Erhaltung eines guten Immunsystems und einer starken Abwehr gegen Infektionserkrankungen. In China ist die Wichtigkeit der Gesundheit schon seit Jahrtausenden ein zentraler Bestandteil der dortigen Kultur. So finden sich in der reichhaltigen Pharmakopöe der Chinesischen Medizin seit vielen Jahrhunderten erprobte naturheilkundliche Rezepte, die erfolgreich bereits bei ähnlichen Epidemien in der Vergangenheit eingesetzt wurden.

Mangels wirksamer Medikamente hat man in China auch bei der Bekämpfung von COVID-19 frühzeitig auf das Wissen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zurückgegriffen und dieses wiederum wissenschaftlich überprüft. Leider wurde bis heute in unseren Medien nur wenig darüber berichtet. Zumal sich gerade die Kombination von TCM und Schulmedizin, die sogenannte „integrative Medizin“, als so effektiv erwiesen hat, dass diese von vielen als zentraler Bestandteil der erfolgreichen Eindämmung der Epidemie in China angesehen wird.

Als Leiter der Lehrpraxis des First Teaching Hospitals für TCM Universitätsklinik Tianjin in Scheidegg, arbeite ich seit 25 Jahren eng mit meinen Kollegen aus China zusammen und habe so die Entwicklung der Pandemie in China sehr genau beobachten können. In meinem Vortrag werde ich darüber berichten, welche Heilmittel sich bei der Behandlung von COVID-19 in China als besonders wirkungsvoll erwiesen haben und wie wir diese jetzt für die Erhaltung unserer Gesundheit in den Zeiten der Pandemie einsetzen können.

Einen Schwerpunkt werde ich auf medizinisch wirksame Pilze legen, die in China bereits seit mehr als zwei Jahrtausenden u. a. zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt werden und seit wenigen Jahren auch bei uns wissenschaftlich sehr intensiv beforscht werden. In diesem Zusammenhang stelle ich das Buch „Wege der Heilung – Vitalpilze“ (Hg. Akademie für Naturheilkunde und Verein Europäische Klosterheilkunde Gut Aich) vor, das auf besondere Art altes traditionelles Wissen und moderne wissenschaftliche Erkenntnisse im Sinne einer modernen integrativen Medizin vereint.

Ausgerichtet wird der Vortrag von dem Kneippverein Lindenberg, dem Kneippverein Scheidegg, der Buchhandlung Netzer und unserer Praxis.

Der Eintritt kostet 5 Euro.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu Ihrem und unserem Schutz aufgrund der aktuellen Situation die Hygieneregeln sehr genau beachten. Zur besseren Planung bitten wir deshalb um Voranmeldung und Abholung der Eintrittskarten in der Buchhandlung Netzer in Lindenberg.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.

Mit lieben Grüßen und besten Wünschen für Ihre Gesundheit

Ihr Thomas Neuerer mit Team

Newsletter vom April 2020

Liebe Freunde und Patienten unserer Praxis,

mein letzter Newsletter zum Chinesischen Neujahr scheint gefühlt schon Jahre her, soviel ist in den letzten zwei Monaten passiert.

Ich selbst musste mich aufgrund von ernsthafteren Problemen mit einer alten Unfallverletzung in chirurgische Behandlung begeben. Während ich im Bett liegend wieder einmal am eigenen Leib die gute Wirkung der Kombination von westlicher und Chinesischer Medizin erfahren durfte, beobachtete ich im regen Austausch mit meinen Freunden in China voller Sorge die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2, dem neuartigen Coronavirus, der die jetzige Pandemie verursachte. Ich bin sicher, dass so mancher von Ihnen es leid ist, in welchen Medien auch immer beständig mit Neuigkeiten – meist Schreckensbotschaften – über die Entwicklung dieser Seuche traktiert zu werden. Deshalb bitte ich jetzt schon um Entschuldigung, dass sich mein Newsletter ebenfalls hauptsächlich um diesen neuen Virus und um die von ihm ausgelöste Krankheit Covid-19 drehen wird. Ich verspreche Ihnen aber, dass einige von den Informationen, die ich Ihnen geben will, vielleicht auch für Sie neu sein werden.

Haben Sie zum Beispiel gewusst, dass ein wichtiges Spezialgebiet der Chinesischen Medizin die Bekämpfung von Seuchen ist. Seuchen suchten China als frühe Hochkultur mit bevölkerungsreichen Städten schon seit vielen tausend Jahren heim. Deshalb war deren Bekämpfung als damals einziges Heilverfahren ein wichtiges Thema der Chinesischen Medizin. Zhang Zhongjing, einer der berühmtesten Ärzte in der Geschichte Chinas, hat schließlich ein Behandlungssystem zur Behandlung fieberhafter Epidemien entwickelt, das von den folgenden Generationen ausgefeilt wurde und bis heute erfolgreich eingesetzt wird.

Vielleicht haben Sie schon davon gehört, dass eines der wirkungsvollsten Arzneimittel zur Prophylaxe und Behandlung von Malaria aus diesem alten Schatz der Chinesischen Medizin hervorgegangen ist. Die chinesische Wissenschaftlerin Tu You You isolierte 1971, den Beschreibungen in alten Schriften der Chinesischen Medizin folgend, aus der Heilpflanze Artemisia annuae den Wirkstoff Artemisinin, mit dem sie Millionen Malariapatienten in Entwicklungsländern das Leben rettete und deshalb 2015 mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet wurde.

Aber kennen Sie auch die sehr interessante Studie über die Prävention von SARS 2003 bei Ärzten und Therapeuten der Gesundheitseinrichtungen in Hongkong? Durch die Einnahme einer speziellen Heilkräutermischung konnte damals die Infektionsrate des medizinischen Personals beeindruckend gesenkt werden.

Mich verwunderte es deshalb nicht, als ich im Bett liegend mit den Experten aus China chattete, von diesen zu erfahren, dass zur Bekämpfung des Nachfolgers von SARS, dem Virus SARS-CoV-2, bereits im Januar diesen Jahres Chinesische Medizin eingesetzt worden sei. Diesmal sei der Erfolg so deutlich gewesen, dass von der chinesischen Gesundheitsbehörde Anfang Februar offiziell die integrierte Behandlung, das heißt die Kombination von Schulmedizin und Chinesischer Medizin, empfohlen worden sei. Pilotstudien hätten nämlich gezeigt, dass die Erkrankungsdauer und -schwere positiv beeinflusst werde. Natürlich bin ich vorsichtig mit offiziellen Informationen aus China, zu oft ist ein großer Teil Propaganda, aber meine Freunde in China, mit denen ich auch sehr offen über die Missstände in China sprechen kann, bestätigten unisono diese Berichte. Sehr beeindruckte mich Prof. Zhang Boli, einer der in China angesehensten Kräuterexperten aus meiner Kooperationsklinik in Tianjin, der im Epizentrum der Pandemie in Wuhan eigens eine Klinik für Chinesische Medizin aufbaute, die er – obwohl schon im fortgeschrittenen Alter – selbst vor Ort leitete. Mittlerweile ist er wieder wohlbehalten aus Wuhan zurückgekehrt und wird als Held gefeiert. Es wird berichtet, dass keiner seiner Mitarbeiter und seiner weit über 300 Patienten an Covid-19 verstorben sei. In China geht man mittlerweile davon aus, dass die Eindämmung der Seuche trotz der Quarantänemaßnahmen ohne den konsequenten Einsatz der Chinesischen Medizin nicht in so kurzer Zeit gelungen und die Letalität wohl noch deutlich höher gewesen wäre. Nach offiziellen Angaben hätten über 90 Prozent der Covid-19 Patienten in China diese ergänzende Therapie erhalten. Dabei ist ein riesiger Datenschatz gesammelt worden, auf dessen weitere wissenschaftliche Auswertung ich schon gespannt warte.

Obwohl ich noch keine wissenschaftlichen Arbeiten dazu aus Europa oder den USA finden konnte, gibt es bereits einige sehr interessante Studien aus China. Falls Sie gerne mehr Informationen zu diesen und den von mir bereits kurz vorgestellten Studien hätten, freue ich mich, Sie auf die Website www.tcm-covid19.org/ verweisen zu dürfen, die von in der Chinesischen Medizin sehr versierten Kollegen und auch mit meiner Mitarbeit erstellt wurde. Hier finden Sie außerdem viele weitere Informationen zu Covid-19 aus Sicht der Chinesischen Medizin, sowie die wichtigsten Kräuterrezepturen und Strategien zur Prophylaxe und Behandlung.

Am Mittwoch, 15. April 2020, 19.00 Uhr werde ich für die Akademie für Naturheilverfahren ein Webinar halten zum Thema: Welche Kräuter und Vitalpilze können unsere Abwehrkräfte jetzt stärken? Dabei werde ich ebenfalls die neuen Erkenntnisse aus China genauer vorstellen. Ich würde mich über ihre Teilnahme sehr freuen. Anbei der Link zur Anmeldung:

www.akademie-naturheilkunde.at/webinartermine-im-ueberblick/

Falls es Ihnen zeitlich nicht passt, berate ich Sie natürlich gerne individuell telefonisch oder per Videochat. Bitte haben sie Verständnis, dass wir Sie zu Ihrer Sicherheit in unserer Praxis persönlich nur in begründeten Fällen und nach vorheriger telefonischer Absprache empfangen können. Trotz der vielen therapeutischen Möglichkeiten unseres hocheffektiven Gesundheitssystems und der Unterstützung durch traditionelle Heilverfahren sind zurzeit leider immer noch die wirksamsten „Medikamente“ gegen diese Pandemie Hygiene und soziale Distanz. Den sozialen Abstand einzuhalten, fällt mir wie wahrscheinlich auch Ihnen besonders schwer und fordert zunehmend meine Geduld.

Aber vielleicht endet diese für viele von uns so schwierige Zeit früher als allgemein angenommen wird. SARS-CoV-2 ist ein RNA Virus. RNA Viren mutieren häufig. Und das könnte dazu führen, dass ähnlich wie bei der SARS Pandemie 2003 die Symptome aufgrund für den Menschen positiver Mutationen schwächer werden und schließlich keine Gefahr mehr für den Menschen darstellen. Viren passen sich nämlich ihrem Wirt an und haben keinen Nutzen, wenn dieser zu sehr geschädigt wird. SARS verschwand damals einfach nach sechs Monaten. Hoffen wir, dass sich auch SARS-CoV-2 so verhält.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen möglichst viel Energie und innere Gelassenheit, damit Sie die nächsten Wochen weiterhin gut durchhalten und in dieser besonderen Situation vielleicht sogar auch wohltuende Erfahrungen machen können.

Frohe Ostern!

Ihr Thomas Neuerer